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Das Haustier mit in den Urlaub nehmen – Was eine Tierhaftpflichtversicherung bringt!

Ob Sommerferien am Meer oder Wintersport in den Bergen – alle Jahre wieder stellt sich Tierhaltern die Frage, wie sie ihre vierbeinigen Lieblinge während der Ferien am besten unterbringen und ob sie dafür eine spezielle Tierhaftpflichtversicherung benötigen. Während die meisten Hundebesitzer den pelzigen Hausgenossen als „Rudelmitglied“ ganz selbstverständlich mit auf Reisen nehmen, stehen Katzenhalter vor einem ungleich größeren Problem. Sie haben die Qual der Wahl, ob sie ihre Samtpfote im angestammten Territorium betreuen lassen, ob sie eine Tierpension mit der Pflege beauftragen oder ob sie der Katze das Abenteuer „Urlaubsreise“ zumuten. Doch ganz gleich, für welche Variante Tierhalter sich entscheiden: es gibt in jedem der genannten Fälle einiges zu beachten:

Reisen Hund oder Katze mit, nehmen deren Gewohnheiten und Bedürfnisse großen Einfluss auf die Wahl des Urlaubszieles und die Notwendigkeit einer Tierhaftpflichtversicherung. Klimatische, kulturelle und zeitzonenbedingte Abweichungen zur gewohnten Umgebung können Tiere nur über ihren Instinkt bewältigen – und haben bei allzu starken Unterschieden häufig entsprechende Probleme. Selbst gut erzogene und sonst folgsame Hunde können auf die lärmende Enge asiatischer Großstädte oder das geschäftige Treiben orientalischer Basare verstört reagieren. Bei großer Aufregung und Verunsicherung kommt es schneller als gedacht zu unliebsamen Zwischenfällen, deren Folgen den Halter Zeit, Nerven und Geld kosten können. Vor Reiseantritt empfiehlt sich daher der Abschluss einer Tierhaftpflichtversicherung, die sowohl Personen- als auch Sachschäden deckt. Im Interesse des Hundes oder der Katze sollte das Urlaubsziel generell so gewählt werden, dass es die Tiere möglichst wenig belastet und keine allzu großen Umstellungen erfordert.

Im engen Zusammenhang damit ergibt sich die Frage der Anreise bzw. des Transports. Je nachdem, was Hund oder Katze bereits gewohnt sind, können diese beiden Komponenten erhebliche Stressfaktoren bilden – und den Tierhaltern den Nutzen einer Tierhaftpflichtversicherung anschaulich vor Augen führen.

So assoziieren die meisten Katzen das Verbringen in eine Reisebox mit den unangenehmen Erfahrungen des Tierarztbesuches – und reagieren entsprechend genervt. Da sie als ehemalige Höhlenbewohner das Verkriechen und Verstecken aber eigentlich lieben, kann der Aufenthalt in der Transportkiste für sie durchaus angenehm sein – sofern er vorher geübt wurde und für die Samtpfote mit positiven Erlebnissen verbunden ist.

Bei Reisen mit dem eigenen Auto besteht für Tierhalter die Pflicht, den Hund oder die Katze ausreichend zu sichern und regelmäßige Pausen einzulegen, während derer allerdings nur frisches Wasser und kein Futter angeboten werden darf. Hunde dürfen eine Rast gern nutzen, um sich die Pfoten zu vertreten; Katzen sollten dagegen keinesfalls aus der Transportbox gelassen werden, da leichtsinniges Verhalten den Schutz durch die Tierhaftpflichtversicherung gefährdet.

Bei Reisen mit der Bahn oder dem Flugzeug gelten unterschiedliche Beförderungsbedingungen, über die sich Tierhalter bereits vor Fahrtantritt informieren müssen. In Zügen zählen Katzen und kleine Hunde bis acht Kilogramm Gewicht zum Handgepäck und dürfen – durch geeignete Transportmittel gesichert – direkt im Abteil mitfahren. Für größere Rassen müssen Hundebesitzer ein Ticket lösen und sowohl Maulkorb als auch Leine mitführen. Diese Sicherheitsmaßnahmen entsprechen den Auflagen der Tierhaftpflichtversicherung.

Auch auf Flügen greift die „Kleinhund“-Regel – allerdings darf sich pro Flug meist nur ein Tier im Passagierraum aufhalten. Reisen mehrere Hunde oder Katzen mit, werden sie unabhängig von ihrer Größe bzw. ihrem Gewicht im Gepäckraum transportiert. In diesen Fällen ist das Flugpersonal unbedingt über die zusätzlichen Passagiere zu informieren. Zum einen, weil der Gepäckraum dann beheizt werden muss; zum anderen, um eventuelle Zwischenfälle beim Aus- oder Einladen zu vermeiden.
Da beim Reisen in Bahn oder Flugzeug weitaus mehr Kontakt zu Menschen besteht als bei der Fahrt im eigenen Auto, empfiehlt sich bei diesen Formen des Transports der dringende Abschluss einer Tierhaftpflichtversicherung.

Ist ein Urlaub auf See geplant, stellt sich die Frage nach der Mitnahme von Hund und Katze gar nicht erst, denn auf Kreuzfahrten dürfen generell keine Tiere an Bord. Bei der Benutzung von Fähren oder anderen Wasserfahrzeugen gelten die jeweils aushängenden Bestimmungen. Sie ähneln denen bei Reisen mit der Bahn; beinhalten aber oft den Zusatz, die Tiere bei Seegang oder feuchtem Deck besonders zu sichern. Fällt oder springt trotz aller Vorsicht einer der vierbeinigen Passagiere ins Wasser, ist es vorteilhaft, per Tierhaftpflichtversicherung geschützt zu sein, denn in der Regel ist die Rettung bzw. Bergung kostenpflichtig.

Doch auch, wenn Hund oder Katze zu Hause bleiben oder durch die erfahrenen Mitarbeiter einer Tierpension betreut werden, können dem Halter Aufwendungen aus verursachten Schäden entstehen. So ist es möglich, dass die Tiere aufgrund der Abwesenheit ihrer Vertrauenspersonen ein verändertes Verhalten zeigen – welches sich in Ungehorsam, Langeweile oder Protestaktionen äußert. Zerschlissene Möbel, heruntergestoßene Dekorationsstücke oder zerbissene und herausgerissene Kabel können durch die Leistungen einer Tierhaftpflichtversicherung ersetzt werden.

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